Gesellschaftliche Verantwortung – DIN ISO 26000

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Gesellschaftliche Verantwortung – DIN ISO 26000

Wie sieht es mit gesellschaftlicher Verantwortung bei uns aus? Dazu wollen wir Ihnen mal einen Leitfaden vorstellen. Der DIN ISO 26000 wurde schon 2010 veröffentlicht, in Deutschland als DIN EN ISO 26000 im April 2021. Wenn man sich allerdings die Grundsätze und Handlungsfelder näher ansieht, kann man näher am Zeitgeschehen gar nicht dran sein.

Die DIN ISO 26000 ist ein Leitfaden, der Orientierung und Empfehlungen gibt, wie sich Organisationen jeglicher Art verhalten sollten, damit sie als gesellschaftlich verantwortlich angesehen werden können. Seine Anwendung ist freiwillig, zumindest jetzt noch.

Die ISO 26000 gliedert sich in sieben Abschnitte, Anhang und Literaturverweise. Sie basiert auf sieben Grundsätzen gesellschaftlicher Verantwortung, wie

  • Rechenschaftspflicht,
  • Transparenz,
  • ethisches Verhalten,
  • Achtung der Interessen der Stakeholder,
  • Achtung der Rechtsstaatlichkeit,
  • Achtung internationaler Verhaltensstandards und
  • Achtung der Menschenrechte.

Außerdem bietet sie Handlungsfelder für sieben Kernthemen, wie

  • Organisationsführung,
  • Menschenrechte,
  • Arbeitspraktiken,
  • die Umwelt (Ökologie),
  • faire Betriebs- und Geschäftspraktiken,
  • Konsumentenbelange,
  • regionale Einbindung und Entwicklung der Gemeinschaft.

Die ISO 26000 ist also keine zertifizierbare Managementsystem-Norm. Sie soll jedoch als Best Practices dienen, mit denen Unternehmen den Leitfaden an ihren eigenen Betrieb, ihre Lieferkette und ihre Absatzmärkte anpassen können.

Die Vorteile für Organisationen können vielfältig sein:

– Sie können ihre internen Prozesse optimieren und die Integration zwischen ihren Managementsystemen und ihren Bemühungen im Bereich der sozialen Verantwortung und Nachhaltigkeit sicherstellen.

– Sie können ihre Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern, der Regierung, den Medien, Lieferanten, Kollegen, Kunden und der Gemeinschaft, in der sie tätig sind, verbessern.

– Das Risikomanagement wird verbessert, da die Wahrscheinlichkeit von Stakeholder-Konflikten, schlechter Publicity und Imagekrisen stark reduziert wird.

– Ein besseres Ansehen erhöht die Arbeitsmoral der Mitarbeiter und die Fähigkeit, Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Auch Investoren, Sponsoren und die Finanzwelt sind eher daran interessiert, in ethisch einwandfreie Organisationen zu investieren. 😊

https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/a395-csr-din-26000.html.

Alle Angaben ohne Gewähr.

 

 

 

2024-02-29T17:00:45+01:00 29. Februar 2024|Allgemein|